Hier entsteht eine Übersicht aller Schlösser und Burgen und der Abtei Werden mit Hauptsitz der Folkwang-Hochschulen in der Weltstadt-Ruhrgebiet. Neben der Tradition Kohle und Stahl gibt es weitaus mehr kulturelle Vorgeschichte als allgemein bekannt. Stadt Hamm, Kreis Unna und Kreis Wesel sind noch nicht berücksichtigt.  Schloss Wittringen Gladbeck  Schloss Beck Gladbeck  Schloss Strünkede Herne  Schloss Horneborg Datteln  Schlossruine Wilbringen Waltrop  Schloss Lembeck Dorsten  Spielcasino Hohensyburg in unmittelbarer Nähe der Burgruine Hohensyburg. Das Casino gilt heute als das umsatzstärkste Spielcasino Deutschlands.  Schloss Borbeck Essen  Schloss Hugenpoth Essen  Schloss Schellenberg Essen  Abtei Werden Kirche St. Ludgerus Klostergebäude heute Hauptsitz der Folkwang-Hochschulen  Schloss Berge Gelsenkichen (Schloss Horst wird hier noch nicht gezeigt)  Schloss Hohenlimburg Hagen  Wasserschloss Werdringen Hagen  Burg Vondern Oberhausen  Kastell Holten Oberhausen  Schloss Oberhausen  Schloss Herten  Burg Blankenstein Hattingen  Schloss Martfeld Schwelm | | Wenn ein junges Paar erstmals in freudiger Erwartung ist, setzen in der Regel zu zweit Überle- gungen an, wie der Neuankömmling heißen soll. Nicht selten versuchen - berechtigter oder unbe- rechtigter Weise - je nachdem wie die Einzelnen das sehen, auch Großeltern beiderseits mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Und wenn man Pech oder bereits im Vorfeld nicht Einhalt geboten hat, breitet sich schnell die Diskussion im Verwandten- oder sogar Bekanntenkreis aus. Das geht solange, bis der Sprössling angekommen ist, und der angemessene Termin zur Taufe unwiderruflich näher rückt. Dann muss getauft werden und die Diskussion hat ein Ende. Schon etwas anders ist die Situation mit neuer Namensgebung eines längst Getauften und bereits Erwachsenen. Diesen werden nur außerordentliche Gründe bewegen, seinen gewohnten und damit auch bekannten Namen gegen einen neuen einzutauschen. Wenn er es durchaus will, wird er das in angemessener Zeit nur alleine und mit sich selbst ausmachen. Ganz anders sieht es aus, wenn ca. 5,4 Millionen Menschen oder vielleicht sogar mehr deren so genannte Führungskräfte mit dem Namen ihrer Region, in der sie meinen, leben zu müssen, glauben, nicht einverstanden sein zu können. Dann kann es ein Jahrhundert oder länger dauern, sich selbst neu zu definieren, zu hinterfragen, ob eine Namens- änderung von Nöten ist, oder wie dann wirklich und möglichst effektiv die neue Namenskonstruktion sich anzuhören hat. Gemeint ist das Ruhrgebiet. In diesem Zusammenhang darf auf einen Artikel von Dr. Arnold Voß, aktualisierte Fassung im September 2007 auf der Website der Initiative Ruhrstadt veröffentlicht, hingewiesen werden, eine 36seitige Dokumentation mit vielen Denk- und Diskussionsanstößen. Gerade in letzter Zeit, mit besonderem Hinblick auf das Jahr 2010, der Ernennung Essens - und damit des gesamten Ruhrgebietes - zur Kulturhauptstadt Europa 2010 bemühen sich viele Kreative Namensschöpfungen für unser Ruhrgebiet zu entwickeln. Hier stellt sich die Frage, ob der Umzutaufende das will und das für ihn von Nutzen sein kann. Die Diskussion beginnt damit, dass man sagt, wer von sich sagen wolle, er lebe in einer großen Stadt, könne nicht von Gebiet sprechen. Kommt ein Hamburger oder jemand auf der Welt auf den Gedanken, dass ein Hamburger auf einer Burg lebt, die Ham heißt und das auch noch ins Amerikanisch -Englische übersetzen zu müssen, um in der Welt bessere Beachtung zu finden oder in einer Kampagne mithilfe gängiger Amerikanismen dafür zu werben? Die Ruhrstadt wiederum bekritteln einige, dass man nicht in einer Stadt leben möchte, die nach einer lebensgefährlichen Krankheit benannt sei. Und dennoch: da das Ruhrgebiet ein schmutziges, eher durch Bergbau geprägtes Gebiet und industriell heute nicht mehr so bedeutend ist, möchte man deshalb nicht zukünftig alleine durch den Namen dauernd daran erinnert werden. Und so muss ein neuer her, damit man sich, wenn auch nur in Deutschland, mit einer Stadt wie Berlin entsprechend messen könne. Vielleicht überlegen sich die Berliner auch einen neuen Stadtnamen, wenn alle wüssten, dass der Name Berlin aus dem Slawischen kommt und soviel wie „Trockener Platz in einem sumpfigen Gelände“ bedeutet . Vielleicht wohnen zukünftig die Berliner lieber in Adenauer, Schröder oder Merkel, um dem amerikanischen Beispiel Washington zu folgen. Schon seit langen Jahren versucht man das Ruhrgebiet gerechtfertigter mit dem Zusatz Weltstadt zu definieren. Anfang der 70iger spricht der damalige Pressesprecher des SVR Dietrich Springorum von der Weltstadt Ruhrgebiet. Christoph Zöpel, Staatsminister a.D., dessen politische Biographie eng mit dem Ruhrgebiet verbunden ist, veröffentlicht im Jahr 2005 das Buch "Weltstadt Ruhr". Im Oktober 2008 bringt der Stern auf dem Titel angekündigt eine Reportage über die Weltstadt Ruhrgebiet Alleine, dass man immer wieder von „dem Ruhrgebiet“ und nicht von Ruhrgebiet, wie die Stadt heißen und auch weltweit bekannt sein könnte oder sogar ist, spricht, deutet darauf hin, dass sich auch viele Bürger noch nicht mit einem Oberbegriff für ihren Lebensraum bedingungslos anfreunden können oder zumindest auf alte Bilder zurückgreifen möchten. So ist wohl der aktuellste Versuch einer neuen Namensschöpfung zu verstehen, den altbekannten Bergarbeitergruß für den zukünftigen Stadtnamen zu verpflichten. Der Gruß ist im sächsischen Erzgebirge Ende des 16. Jahrhunderts entstanden. Kann er demnach alleine für das Gebiet an der Ruhr stehen? Wenn sich Bürger draußen ausweisen müssen, sprechen sie nicht in der Regel von Essen, Gelsenkirchen oder Bottrop, sondern sie kommen aus dem Ruhrgebiet. Ziel ist und sollte bleiben, Ruhrgebiet als eine in Europa einmalige und nicht verwechselbare Stadt zu empfinden, diese als solche zu erleben und bereit zu sein, sie als diese und keine andere draußen vorzustellen und als solche zu verkaufen. Eine Weltstadt wird nicht zur Weltstadt, indem man ihr einen neuen Namen verpasst, sondern indem ihre Bürger und Politiker, unangefochtene Leistungen über Jahrhunderte nachweisen können. Und so schlecht ist es mit Ruhrgebiet nicht bestellt. Auf dieser Website werden bisher nur im Kerngebiet, die Kreise Wesel und Unna sind noch nicht berück- sichtigt, ca. 19 Schlösser und Burgen bildlich vorgestellt (siehe nebenstehende Zeichnungen). Wo gibt es den Nachweis einer solchen Geschichte in einer anderen Weltstadt? Und wenn - dann ist es entsprechend vergleichbar. In Ruhrgebiet studieren an den Universitäten Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg, in ihrer Gesamtheit mit einer ständigen Vertretung in New York, ca. 80.000 Studenten. Neben üblichen wissenschaftlichen Fächern wird eine spezielle Kombination an den Folkwangschulen in Essen von Schauspiel, Musik, Tanz, Industrieform, Kommunikationsdesign, Malerei, Fotografie und Bildhauerei angeboten, in der Welt in dieser Kombination zu suchen. Auf dem Gebiet der Medizin- sowie Solartechnik wird in Ruhrgebiet Hervorragendes geleistet. Auch die Geschichte des Bergbaus holt nicht negativ ein sondern gilt als spezielle Kenntnis und Erfahrung beim Bau moderner Verkehrswege unter Tage (U-Bahn-Bau). Nirgendwo gibt es so zentriert Events und Großveranstaltungen von Weltniveau wie in Ruhrgebiet, die Theater und Museenlandschaft nicht zu vergessen. Das Netz des öffentlichen Nahverkehrs zählt zu den dichtesten und größten in der Welt. Wie zu jeder Weltmetropole, denn sonst hätte sie den Namen nicht verdient, gehört das friedliche Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlichster Kulturen, jüngstes positives Beispiel - Moscheenbau Duisburg-Marxloh. Auch soziale Brennpunkte mit ihren bekannten Ursachen gehören zu Weltmetropolen wie das Weiße zum Ei, nicht anders in Ruhrgebiet. Aber aufgrund vieler und draußen wohl nicht so bekannten urgemütlichen Stadtbezirken, wie weitläufigen Wander- und Erholungswegen lebt es sich in Ruhrgebiet wesentlich besser als schlechthin angenommen. Dennoch bleibt für Bürger und Politiker genügend zu tun, um dem Anspruch schon jetzt Nachdruck zu verleihen, Weltstadt zu sein und in Zukunft eine noch bessere zu werden. Schon viele Essener, Gelsenkirchener oder Gladbecker, hier stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet genannt, empfinden sich nicht mehr als Bewohner der jeweiligen Stadt sondern einer Metropole zugehörig, die nicht nur in Deutschland sondern in Europa verankert und weltweit vernetzt ist. Allerdings betrachtet man die Entwicklung einer längst fälligen Verwaltungsreform, so könnte man glauben, dass das Kind Schwierigkeiten hat, zur Welt zu kommen, also noch nicht einmal geboren ist. Um die Geburt endlich in Gang zu setzen, müsste man, so bedauerlich es für die Betreffenden ist, manches Kaisers Macht beschneiden, um mit einem gelungenen Kaiserschnitt endlich eine einheitliche Verwaltung das Licht der Welt erblicken zu lassen. Die dadurch entstehende Entlastung der öffentlichen Haushalte könnte in Kindergärten und Schulen gesteckt werden, um auch da besser an das Weltniveau heranzukommen. Und erst dann könnte man getrost zur Taufe schreiten. Ob so einer weiteren Optimierung des alten oder eines neuen Lebensgefühls mit einer neuen Namensgebung zu oder nicht zu begegnen ist, sollte vorher sehr genau überlegt und abgewogen werden. | Um Ihre Website bekannter zu machen, nutzen Sie alle Möglichkeiten des Website- Ruhrgebiet-Marketing und gehen Sie auf „Web-Site-Marketing“ oder klicken Sie auf diesen Button!  |